Im heutigen Blogbeitrag möchte ich Dir zeigen was Passermarken der Geräte Silhouette Portrait* und Cameo* sind, wofür Du sie benötigst und wie Du sie benutzt.

Du möchtest direkt mit dem Erstellen des ersten mehrfarbigen Motivs starten? Schau gerne mal bei meinem Onlinekurs “Mehrfarbig plotten” vorbei.

 

Doch beginnen wir erst einmal mit etwas Basic-Wissen:

Öffne die einzelnen Tabs für die Beantwortung der Fragen rund ums Plotten.
Für weitere Fragen kannst Du mir selbstverständlich jederzeit auf Instagram oder per E-Mail schreiben.

Was sind Passermarken im Silhouette Studio?

Passermarken werden für das sogenante „Print & Cut“-Verfahren benötigt. Unter Passermarken versteht man grundsätzlich eine Markierungen in digitalen Druckdaten. Sie werden benötigt um Motive passgenau zu schneiden.

Was ist das „Print & Cut“-Verfahren im Silhouette Studio?

Du druckst mit deinem Drucker ein Motiv inkl. Passermarken aus, legst den Ausdruck auf die Schneidematte Deines Plotters und lässte die Matte wie gewohnt einziehen. Mit dem Plotter schneidest Du Dein Motiv passgenau aus.

Der Plotter selbst ist blind – er kann das Motiv lediglich mit einem Sensor (unter dem Messerschlitten) erkennen. Mit diesem liest er die sog. „Passermarken“ ein. Das Silhouette Studio übermittelt dem Plotter wo er, in Relation zu diesen Markierungen, schneiden soll.

 

Plotten mit Passermarken – so geht`s:

Passermarken aktivieren

Klicke auf den 3. Reiter „Passermarkierungen“ in den Seiteneinstellungen und aktiviere die Marken mit einem Klick auf „Ein“.

Unter „Abmessungen“ und „Position“ kannst Du Größe und Platzierung der Marken anpassen. So kannst Du die Schneidefläche z.B. verkleinern oder vergrößern.
Verkleinerte Markierungen können leider dazu führen, dass sie der Plotter nicht mehr richtig lesen kann. Ich würde Dir hier dazu raten nichts zu verändern.
Wenn Du die Werte verstellt hast, kannst Du diese leicht mit dem Button „Vorgabewerte wiederherstellen“ zurücksetzen.

Seitenformat anpassen

Deine Bearbeitungsfläche im Silhouette Studio muss das selbe Format haben wie das Papier, auf das Du drucken willst.

Ich arbeitet eigentlich ausschließlich mit A4.
Es kann allerdings vorkommen, dass Du z.B. Stickerbögen hast die kleiner sind.

Sonstige Einstellungen des Designgebiets wie z.B. die Maschine lässt Du wie gewohnt.

Rand drucken und schneiden aktivieren

Setze auf jeden Fall die beiden Hacken bei „Druckrand anzeige“ und „Schneiderand anzeigen“.
Diese helfen Dir bei der richtigen Anordung Deiner Motive.

Durch den roten Schneiderand ist es für Dich später deutlich einfacher, bis wo Du Deine Elemente positionieren kannst.

Motiv platzieren

Achte auf eine korrekte Anordung deines Motivs. Jedes Motiv muss innerhalb der roten Schneidefläche und außerhalb des schraffierten Bereichs liegt.

Die Schraffur wird nicht gedruckt. Die schraffieten Bereiche müssen leer bleiben, damit der Sensor des Plotters nicht durcheinander kommt.

Drucken

Drucke Dein Motiv inklusive Passermarken aus.

Wenn Du A4 druckst kannst du die Einstellungen im Normalfall gleich lassen.

Wenn du ein anderes Format benutzt, musst Du das Papierformat anpassen.

 

Ausdruck überprüfen und einlegen

Nun kannst Du bei Deinem Ausdruck z.B. die Farben überprüfen. Anschließend legst du deinen Ausdruck in den Schneideplotter.

Wichtig: Denke hier daran, dass die schraffierten Linien nicht mitgedruckt werden.

Schneideeinstellungen

In der Senden-Ansicht legst Du fest, welche Linien geschnitten werden sollen.

In diesem Fall wähle ich „Rand schneiden“.

PS: Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst kannst Du natürlich auch die nicht schneiderelevanten Objekte vor dem Schneiden löschen.

 

Viel Spaß beim Plotten mit Passermarken!

Hinweis: In diesem Beitrag werden ggf. Marken genannt oder gezeigt. Es handelt sich hierbei nicht um Werbung, da ich die entsprechenden Materialien/Geräte selbst erworben habe. Die Nennung dient lediglich zur besseren Erklärung.

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